Donnerstag, 30. Januar 2014

Von Tag zu Tag...

...wird es schwerer das ganze zu verstecken. Wie machen das die Leute, die das schon Jahre machen? Ich Klappe fast jede Schulstunde zusammen, aber ich muss mich zusammen reisen. Ich will nur von dem einen Lehrer aufgesammelt werden. Von ihm. Sein schwarzes Hemd, mit dem dunkelgrauen Pullover drüber. Er ist so hübsch. Und er hat so einen tollen Charakter. Und ich bin so kaputt, innerlich von der Depression zerfressen, fett, hässlich, zu jung. Er ist zu gut für mich. Dieser Gedanke macht mich fertig. Wie er im Unterricht wie nebenbei über sein Privatleben redet, ich fast zu weinen anfange, weil das zu viel für mich ist. Weil ich so gerne Teil von ihm sein würde. Das macht mich fertig. Ich habe heute in seinem Unterricht innerlich geweint, meine Hände haben gezittert, habe mir gewünscht zu sterben. Ich will , dass er merkt, was mit mir los ist, mit mir redet, und mich in den Arm nimmt. Wenn man beim Selbstmord einen letzten Wunsch frei hat, dann wäre dass eine Umarmung von ihm.
Und dann noch diese beiläufigen "Witze" von ein paar Leuten aus der Klasse über Depression, Selbstmord, Selbstverletzung und so was. Da werde ich aggresiv, könnte denjenigen unter Tränen zusammenschlagen, aber ich muss mich beherrschen. Muss stark sein. Ab ich war schon so lange stark

Donnerstag, 23. Januar 2014

Outing?

Ich habe es erzählt. Meinen 2 besten Freundinnen. Beide geschockt, wussten nicht wie sie damit umgehen sollen. Aber sie wollten es ja wissen. Ob es das Richtige war, weiß ich noch nicht. Und es ist mir peinlich. Komme mir vor wie der ultimative soziale Absteiger

Mittwoch, 22. Januar 2014

Alles okay! Ich krieg das hin, verdammt!

Sie wissen, dass ich ein riesengroßes Problem hab. Sie wissen nur noch nicht wie es heißt. Werden sie so schnell auch nicht erfahren. Nicht weil ich nicht wollen würde, sonern weil ich nicht kann. Und weil sie es nicht verkraften würden. Wenn ich davon erzählen möchte, dann ist da eine Schwelle, die ich nicht überwinden kann, weil...weil halt.
Irgendwo sind meine Gedanken, wild durcheinander, interessiert keinen.
 Meine Gefühle werden einfach im Shuffle Modus abgespielt, nur Traurigkeit ist besonders oft dabei.
Das letzte mal einen ganzen Tag glücklich und befreit ein, ist über 2 Monate her, ein paar Tage vor Maxis Tod. Wenn es bei Maxi Depression war, dann verstehe ich ihn, verstehe wieso man so weit gehen kann, und das man keinen Ausweg sieht. Meine Depression ist aus Stress und psychischem Druck entstanden. So einfach könnte man Menschen töten, ohne viel dafür zu tun, und ohne sich die Hände dabei schmutzig zu machen. So einfach

Donnerstag, 16. Januar 2014

Das sind die 2 und da...ich

Man sieht Freundinnen mit ihren Freunden in der Schule auf dem Gang, in der Pause vielleicht irgendwo in der Stadt wie die 2 sich umarmen, küssen, zusammen sind. Was ich mir dabei denke: Warum kann das Mädchen da nicht ich sein? Was ist mit mir falsch? Ist es meine Krankheit, die ich doch eigentlich recht gut verstecken kann? Wieso? Forever alone, fett, hässlich und unattraktiv komme ich mir neben ihnen vor, fühle mich wie Abschaum. Denke Liebe? Da für kann ich schonmal mit dem sparen anfangen

Mittwoch, 15. Januar 2014

Gute Laune? What?

Mir steht die Maske des Glücklichen Mädchens gut, sie passt wie angegossen. Sieht keiner,merkt keiner, tausend Tränen, die diese Maske schon aufgefangen hat, hat keiner gesehen. Jeden Tag unzähliges Lächeln gefälscht.Versagerin. Alle angelogen. Zu blöd für die Wahrheit. Es allen zu sagen, damit es geklärt ist. Aber es geht nicht. So viele Gelegenheiten, nie eine genutzt

Sonntag, 12. Januar 2014

Gute Miene zum bösen Spiel

Man sollte Spaß haben, glücklich sein. Aber Traurigkeit überwiegt, irgendetwas wie Müdigkeit, die eigentlich nicht vorhanden ist auch. Man benutzt billige Ausreden wie Arbeiten um sein Verhalten zu erklären, geht mit einem Lachen auf den Lippen aufs Klo, um dort die Maske abzuziehen, und den Tränen, die sich dahinter gesammelt haben freien Lauf zu lassen, die Maske wieder aufsetzten. Lächeln. Gute Miene zum bösen Spiel. In den Schlaf weinen, leise, dass es ja niemand hört. Um halb 3 aufwachen, wie jede Nacht. Jemandem sein Problem anvertrauen wollen, aber nicht können

Samstag, 11. Januar 2014

Depressionen?

Wie betäubt, alles unter einer glocke, todmüde und doch irgendwie nicht, zeit mit dem eigenen tod verschwendet, doch man kann es niemand sagen. Verstecken auch nicht. Ich wüsste wem ichs sagen könnte, aber ich bring es einfach nicht fertig, will denjenigen damit nicht belasten,dabei weiß ich, dass ich es tun könnte, derjenige würde damit fertig werden

Mittwoch, 1. Januar 2014

Ich will das es echt, nicht perfekt ist

Was ist aus meiner Familie geworden? Mit den Nachbarn Silvester gefeiert, schlussendlich steht man mit Tränen auf den Wangen, da sie alles perfekt machen wollten, letztendlich zu spät kamen. Es gibt wenig schlimmeres. Im neuen Jahr in den Schlaf geweint, wieder in Depressionen gestürzt, was ist das für ein Leben?