Fange ich an zu weinen, für die anderen ohne groß ersichtlichen Grund, einfach nur weil ein Tropfen das Fass zum über laufen gebracht hat. Dann Weine ich, vielleicht tagelang, bis keine Tränen mehr da sind.
Wenn ich morgends aufwache habe ich nur einen Gedanken: Fuck man. Ich will nicht mehr. Und das schon seit fast einem Monat.
Es ist wirklich komisch, dass ich fast keine Schlafprobleme hab. Okay, ich schlaf immer 11 h und bin trotzdem müde, aber durchschlafen ist kein Problem.,Andere Depressive können nicht einschlafen und denken über den Sinn des Lebens nach...
Und dann die Leute, die denken , ich simuliere die Depression nur, sagen man ist grad in einer schwierigen Phase. Am Arsch! Denkt ihr , ich hab mir das gewünscht?!
Aus tiefer Trauer über eine Person entstanden, die gegangen ist, doch die Trauer nicht...
Samstag, 1. Februar 2014
Irgendwann...
Donnerstag, 30. Januar 2014
Von Tag zu Tag...
...wird es schwerer das ganze zu verstecken. Wie machen das die Leute, die das schon Jahre machen? Ich Klappe fast jede Schulstunde zusammen, aber ich muss mich zusammen reisen. Ich will nur von dem einen Lehrer aufgesammelt werden. Von ihm. Sein schwarzes Hemd, mit dem dunkelgrauen Pullover drüber. Er ist so hübsch. Und er hat so einen tollen Charakter. Und ich bin so kaputt, innerlich von der Depression zerfressen, fett, hässlich, zu jung. Er ist zu gut für mich. Dieser Gedanke macht mich fertig. Wie er im Unterricht wie nebenbei über sein Privatleben redet, ich fast zu weinen anfange, weil das zu viel für mich ist. Weil ich so gerne Teil von ihm sein würde. Das macht mich fertig. Ich habe heute in seinem Unterricht innerlich geweint, meine Hände haben gezittert, habe mir gewünscht zu sterben. Ich will , dass er merkt, was mit mir los ist, mit mir redet, und mich in den Arm nimmt. Wenn man beim Selbstmord einen letzten Wunsch frei hat, dann wäre dass eine Umarmung von ihm.
Und dann noch diese beiläufigen "Witze" von ein paar Leuten aus der Klasse über Depression, Selbstmord, Selbstverletzung und so was. Da werde ich aggresiv, könnte denjenigen unter Tränen zusammenschlagen, aber ich muss mich beherrschen. Muss stark sein. Ab ich war schon so lange stark
Donnerstag, 23. Januar 2014
Outing?
Ich habe es erzählt. Meinen 2 besten Freundinnen. Beide geschockt, wussten nicht wie sie damit umgehen sollen. Aber sie wollten es ja wissen. Ob es das Richtige war, weiß ich noch nicht. Und es ist mir peinlich. Komme mir vor wie der ultimative soziale Absteiger
Mittwoch, 22. Januar 2014
Alles okay! Ich krieg das hin, verdammt!
Irgendwo sind meine Gedanken, wild durcheinander, interessiert keinen.
Meine Gefühle werden einfach im Shuffle Modus abgespielt, nur Traurigkeit ist besonders oft dabei.
Das letzte mal einen ganzen Tag glücklich und befreit ein, ist über 2 Monate her, ein paar Tage vor Maxis Tod. Wenn es bei Maxi Depression war, dann verstehe ich ihn, verstehe wieso man so weit gehen kann, und das man keinen Ausweg sieht. Meine Depression ist aus Stress und psychischem Druck entstanden. So einfach könnte man Menschen töten, ohne viel dafür zu tun, und ohne sich die Hände dabei schmutzig zu machen. So einfach
Donnerstag, 16. Januar 2014
Das sind die 2 und da...ich
Man sieht Freundinnen mit ihren Freunden in der Schule auf dem Gang, in der Pause vielleicht irgendwo in der Stadt wie die 2 sich umarmen, küssen, zusammen sind. Was ich mir dabei denke: Warum kann das Mädchen da nicht ich sein? Was ist mit mir falsch? Ist es meine Krankheit, die ich doch eigentlich recht gut verstecken kann? Wieso? Forever alone, fett, hässlich und unattraktiv komme ich mir neben ihnen vor, fühle mich wie Abschaum. Denke Liebe? Da für kann ich schonmal mit dem sparen anfangen
Mittwoch, 15. Januar 2014
Gute Laune? What?
Mir steht die Maske des Glücklichen Mädchens gut, sie passt wie angegossen. Sieht keiner,merkt keiner, tausend Tränen, die diese Maske schon aufgefangen hat, hat keiner gesehen. Jeden Tag unzähliges Lächeln gefälscht.Versagerin. Alle angelogen. Zu blöd für die Wahrheit. Es allen zu sagen, damit es geklärt ist. Aber es geht nicht. So viele Gelegenheiten, nie eine genutzt
Sonntag, 12. Januar 2014
Gute Miene zum bösen Spiel
Man sollte Spaß haben, glücklich sein. Aber Traurigkeit überwiegt, irgendetwas wie Müdigkeit, die eigentlich nicht vorhanden ist auch. Man benutzt billige Ausreden wie Arbeiten um sein Verhalten zu erklären, geht mit einem Lachen auf den Lippen aufs Klo, um dort die Maske abzuziehen, und den Tränen, die sich dahinter gesammelt haben freien Lauf zu lassen, die Maske wieder aufsetzten. Lächeln. Gute Miene zum bösen Spiel. In den Schlaf weinen, leise, dass es ja niemand hört. Um halb 3 aufwachen, wie jede Nacht. Jemandem sein Problem anvertrauen wollen, aber nicht können
Samstag, 11. Januar 2014
Depressionen?
Wie betäubt, alles unter einer glocke, todmüde und doch irgendwie nicht, zeit mit dem eigenen tod verschwendet, doch man kann es niemand sagen. Verstecken auch nicht. Ich wüsste wem ichs sagen könnte, aber ich bring es einfach nicht fertig, will denjenigen damit nicht belasten,dabei weiß ich, dass ich es tun könnte, derjenige würde damit fertig werden
Mittwoch, 1. Januar 2014
Ich will das es echt, nicht perfekt ist
Was ist aus meiner Familie geworden? Mit den Nachbarn Silvester gefeiert, schlussendlich steht man mit Tränen auf den Wangen, da sie alles perfekt machen wollten, letztendlich zu spät kamen. Es gibt wenig schlimmeres. Im neuen Jahr in den Schlaf geweint, wieder in Depressionen gestürzt, was ist das für ein Leben?